Es ist ein Kampf gegen Windmühlen...
... der einen oft fassungslos zurücklässt. Wer sich heute ehrenamtlich für den Schutz unserer Siedlungen einsetzt – sei es gegen den Lärmteppich der Autobahn und der Bahn oder für einen vernünftigen, barrierefreien Zugang zum Nahverkehr – merkt schnell: Der Weg durch die Instanzen ist kein Spaziergang, sondern ein kräfteraubender Hindernislauf.
Nicht selten verweisen Institutionen auf andere Zuständigkeiten, tauchen mit Verordnungen auf, von denen man noch nie gehört hat. Anfragen werden nicht oder unzureichend beantwortet. Mit Aufgaben betraute Mitarbeiter sind gerade jetzt im Urlaub oder krank oder verschwinden auf wundersame Weise ganz aus dem behördlichen Alltag und der stellvertretende Kollege ist in den Fall leider nicht involviert. Sorry.
So glaubt man sich nicht selten in einer Sendung wie Verstehen Sie Spaß oder Extra3 - Der reale Irrsinn.
Glücklicherweise gibt es auch positive Resonanz, Behördenmitarbeitende, die sich sehr viel Mühe geben und zu vernünftigen Lösungen anstehender Probleme beitragen.
Und schließlich dürfen wir nicht vergessen: Auch Amtsinhaber sind Menschen, sie machen Fehler und sie bewegen gute Dinge. Manche haben einen schlechten Tag und andere hören aufmerksam zu, erkennen unsere Einwände an und bemühen sich gemeinsam mit uns, gute Kompromisse für beide Seiten zu finden.
Ihnen gilt unser Dank und wir freuen uns weiterhin auf eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit.
Damit der reale Irrsinn auch morgen wieder dem gesunden Gemeinsinn weicht.
(Autorin: Zey)